Musketier-Socken

Juni 18, 2015

Die Zeit zum Stricken ist momentan irgendwie ein bisschen begrenzt, schliesslich ist Gartenzeit. Trotzdem kann man natürlich schon mal für den Winter vorsorgen. Anstelle der normalen Stinos, die bei mir in der Regel Garter Rib-Muster haben, hatte ich mich mal zur Abwechslung an einem anderen Strukturmuster versucht. Bei Caoua Coffee auf Ravelry gibt es eine Sockelserie mit Musketier-Namen. Mir hat Porthos gut gefallen, ein schlichtes Rippenmuster mit eingestreuten kraus-rechts Streifen. Einfach zu merken, aber nicht total langweilig. Verstrickt habe ich die LanaGrossa Tweed.

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Scrappy Socky Stripey Cardi

Juni 18, 2015

Baby Jacket

Endlich kann ich wieder einmal ein vernünftiges fertiges Projekt melden. Das Babyjäckchen für eine Kollegin ist endlich fertig und sogar die Knöpfe sind angenäht. Die Anleitung findet man unter obigem Titel auf Ravelry. Ein tolles Projekt, um die schöneren Sockenwollreste zu verarbeiten. Hier kamen Wollmeisenreste, nämlich Fritzi Frizzante und Grünfink zum Einsatz.

Ich habe die Grösse für 6 Monate gestrickt, dann passt das hoffentlich genau für den Winter. Insgesamt habe ich 105g Wollmeise verbraucht. Gestrickt mit 2,5er Nadeln.

Baby im Anmarsch

April 19, 2015

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In der Abteilung ist mal wieder ein Baby in Produktion. Das ist immer eine gute Möglichkeit, um mal die vorhandenen Wollreste auf ihre Verwendbarkeit für ein Babyprojekt durchzusehen. Diesmal ein Streifenjäckchen aus zwei Wollmeisen, nämlich Grünfink und Frizzi Frizzante. Es fehlt noch ein Stück am ersten Ärmel sowie der zweite. Sollte bis Mitte Mai machbar sein, auch wenn ich zur Zeit nicht so arg viel Zeit zum Stricken habe, weil jetzt der Garten ruft.

Socken zum X-ten

März 16, 2015

Zur Zeit sind meine Sockenvorräte irgendwie bedrohlich geschrumpft. Einige Socken wurden löchrig – und zum Stopfen habe ich keine Lust. Andere haben mir einfach nicht mehr gefallen und wurden aussortiert. Ausserdem musste ich feststellen, dass diverse Paare sich allmählich zu sehr verfilzt haben, um noch gut auszusehen. Es müssen daher mal wieder neue Socken her.

Momentan bin ich eher auf dem gedeckt einfarbigen Trip, am liebsten leicht melierte Wolle. Da sieht man das Muster noch ordentlich und die Farbe wirkt trotzdem nicht zu platt. Vor einigen Tagen wurde daher ein Paar aus gut abgelagertem Tausendschön-Garn in Petrol fertig. Das Muster ist einfaches Garter Rib, also Rippenmuster, bei dem die linken Maschen durch kraus rechts ersetzt werden. Strickt sich einfach, schaut meines Erachtens besser aus als normales Rippenmuster und ist immer noch ein bisschen elastisch.

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Schokoladenattacke

März 1, 2015

Heute gab es einen wahnsinnig schokoladenhaltigen Kuchen als Nachtisch. Gesehen bei Zucker, Zimt und Liebe wollte er schon beim Lesen unbedingt nachgebacken werden. Dieses Wochenende war es dann auch soweit. Nachdem der Kuchen nur 200g pure Zartbitterschokolade und ein halbes Pfund Butter enthält, ist er absolut figurfeindlich – aber der Geschmack ist es echt wert. Der absolute Gag aber ist die Käsecremefüllung im Stil von American Cheesecake. Hmmm.

Das Rezept findet ihr hier https://zuckerzimtundliebe.wordpress.com/2015/02/15/rezept-saftiger-schokoladen-gugelhupf-kakaokuchen-mit-cheesecake-fullung-kasekuchen-fullung-browne-chocolate-bundt-cake-zuckerzimtundliebe-backblog/

Und so sah das Ganze aus, nachdem wir uns nach einer Pizza noch je ein grosses Stück reingedrückt haben

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Wanderling im Endspurt

Februar 17, 2015

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Der Wanderling neigt sich hoffentlich allmählich seinem Ende entgegen, immerhin ist der komplette Körper und fast schon ein ganzer Ärmel fertig. Die Anleitung ist ausgesprochen ausführlich und daher leicht nachzuschicken. Echt empfehlenswert. Nachdem ich natürlich mit meiner Maschenprobe wie immer nicht so ganz hinkomme, wie ich es sollte, musste ich bei der Grösse ein bisschen extrapolieren. Die erste Anprobe hat der Pulli aber schon überstanden.

Die Wolle ist vom Finkhof – nämlich die Merino dünn in Naturgrau. Das Grau ist allerdings ziemlich beigegrau, mit Betonung auf Beige (nur falls sich jemand ebenfalls für diesen Farbton interessiert). Verstricken lässt sie sich sehr gut, mit einem rustikalen, etwas trockenen Griff, obwohl sie durchaus noch ein bisschen Lanolin enthält. Ich persönlich mag ja so etwas rauere Wollen ganz gerne, solange sie nicht kratzig sind. Für sehr empfindliche Naturen ist die Finkhofwolle aber wohl eher nichts. Wen das aber nicht stört, der kann hier für echt wenig Geld eine sehr schöne Naturwolle kaufen.

Austernsocken

Januar 27, 2015

Bei Sockenmustern tendiere ich stark zum Wiederholungstäter und stricke gut bewährte Muster immer wieder gerne. Monkeys habe ich schon diverse Paare hergestellt, diesmal wollte ich aber ein anderes Muster verwenden. Aus dem Buch „Knitting Vintage Socks“ von Nancy Bush wurde erneut das Little Childs Socks in Shell Pattern verwendet. Diese Socken hatte ich in grauer Vorzeit schon einmal aus einer Wollmeise in Froschgrün gestrickt, leider damals noch ohne die Sockenwollqualität. Daher sind die Socken recht schnell kaputt gegangen. Das Muster fand ich aber sehr hübsch und wollte schon lange wieder solche Socken haben.

Was lag näher, als aus meinem Stash eine Wollmeise in „Die Auster“ herauszukramen – sozusagen passend zum Muschelmuster? Mit dem Ergebnis bin ich optisch sehr zufrieden, mal sehen wie lange die Wollmeise mit Nylon bei mir hält. Meine Mutter ramponiert nämlich selbst die in Windeseile. Allerdings ramponiert sie durch ihr Zehenwackeln auch Birkenstockschlappen in kürzester Zeit…..

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Küchenwahnsinn?

Januar 27, 2015

In meiner Freizeit interessiere ich mich eben nicht nur für´s Stricken, sondern koche und backe auch sehr gerne. Irgendwie widerstrebt es mir aber, beides in einem einzigen Blog zusammenzuführen. Ich habe daher einen gesonderten Kochblog begonnen, in dem ihr meine Experimente nachlesen und nachschmecken könnt. Wer also Lust hat einen Blick hereinzuwerfen – bitte hier entlang:

http://www.kuechenwahnsinn.wordpress.com

Knits Men Want!

Januar 19, 2015

Mein Freund brauchte mal dringend eine anständige Mütze, anstatt dem schlammbespritzten Fleeceteilchen, das er immer beim Radeln unter dem Helm trägt. Ein kurzer Ausflug in den Stash brachte einen denimfarbenen Tweed von New Lanark zutage, der schon mal genehmigt wurde. Bei den Vorschlägen zum Modell fiel mir das Buch „Knits Men Want“ ein, in dem sind nämlich wirklich nur superschlichte Stricksachen für Männer drin, alles in Anleitungen für verschiedene Garndicken, angegeben in Maschenproben, so dass man sich hier nach Maschenprobe das richtige raussuchen kann.

Eine schlichte Mütze war auch in den Buch enthalten, einfach 2/2 Bündchen, dann glatt und oben abnehmen. Dem Mann gezeigt, für gut befunden, kurze Maschenprobe gestrickt und angeschlagen. In zwei Tagen fertiggestrickt und schon getragen.

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Schlicht, blau, männertauglich 🙂

Aufräumen mal anders

Januar 19, 2015

Vor ein paar Tagen hatte ich auf einem Kochblog einen enthusiastischen Beitrag über das „Aufräumbuch“ von Marie Kondo gelesen. Eigentlich habe ich gar nicht so furchtbar viel Zeug, aber es wird mir trotzdem oft etwas zu viel, weil ich einiges trotzdem nur mitschleppe, aber doch eher nicht benutze. Eigentlich schade um viele Sachen und um den verschenkten Platz!

Ich habe zwar die empfohlene Methode noch nicht wirklich angewandt, denn dazu müsste ich wirklich ALLE meine Sachen nach Kategorien rausräumen, jedes Teil in die Hand nehmen, überlegen ob es mir wirklich Freude bringt (Die Originalfrage heisst : Does it spark Joy?) und nur dann behalten, wenn es das auch tut. Immerhin habe ich innerhalb von 15min 3 Tüten Kleidung und drei Paar Schuhe aussortiert und gleich in die Kleidersammlung gegeben. Und dann habe ich die Faltmethode für Shirts getestet…..

Im Prinzip faltet man jedes Shirt flach zu einem rechteckigen Päckchen und stellt es dann hochkant in die Klamottenschublade. Dadurch hat man tatsächlich immer alles im Blick, was man hat und vergisst nicht die Sachen, die immer unten im Stapel liegen. Und – in meine Schublade passt auf einmal noch deutlich mehr rein! Und übersichtlich ist es auch noch!!!!

Die Methode ist allerdings wirklich extrem radikal und wenn ich mich tatsächlich komplett durch meine Wohnung arbeiten würde, dann könnte ich vielleicht in ein Einzimmerapartment umziehen. Das Klamottensortieren hat allerdings wirklich was. Probiert es mal aus!

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P.S: Die Schublade war vorher voll!